Tennisplatz sanieren – wenn Instandsetzung nicht mehr reicht
Irgendwann hilft auch die beste Frühjahrsinstandsetzung nicht mehr weiter: Das Wasser steht, der Ball springt unberechenbar, die Nutzschicht ist dünn. Dann steht eine Grundsanierung an. Wir bauen und sanieren Sandplätze in Handarbeit – als Familienbetrieb aus Dortmund, seit 1965, in ganz Nordrhein-Westfalen.

Förderung NRW: Anträge ab 1. September 2026 – bis zu 90 % für Vereine.
Was das für Ihren Verein bedeutet →Braucht Ihr Platz eine Sanierung?
Nicht jeder Schaden bedeutet gleich eine Grundsanierung. Vieles lässt sich mit der jährlichen Instandsetzung auffangen, und ein Sandplatz verzeiht mehr, als man ihm ansieht. Entscheidend ist, ob das Problem an der Oberfläche sitzt oder im Aufbau darunter. Gehen Sie die acht Anzeichen am besten direkt auf dem Platz durch – ein bis zwei Tage nach kräftigem Regen.
Nach Regen stehen Pfützen, der Platz trocknet ungleichmäßig ab
Der Ball springt unregelmäßig ab, das Spielgefühl stimmt nicht mehr
Die Oberfläche ist hart und verdichtet, auch nach dem Wässern
Wellen, Senken oder abgelaufene Stellen an der Grundlinie
Moos oder Bewuchs an den Rändern, der jedes Jahr wiederkommt
Das Ziegelmehl wandert ab, die Nutzschicht wird sichtbar dünner
Die Linien liegen höher als die Spielfläche
Die letzte Grundsanierung ist mehr als 15 Jahre her
Instandsetzung genügt
Eine gründliche Frühjahrsinstandsetzung reicht in der Regel aus. Eine Sanierung wäre zu diesem Zeitpunkt hinausgeworfenes Geld.
Teilsanierung wahrscheinlich
Einzelne Bereiche werden erneuert, der übrige Aufbau bleibt liegen. Was genau nötig ist, zeigt der Blick auf die Nutzschicht.
Grundsanierung prüfen
Der Aufbau ist vermutlich erschöpft. Sprechen Sie mit uns über eine Grundsanierung – die Ersteinschätzung kostet Sie nichts.
Instandsetzung, Teilsanierung oder Grundsanierung?
Die drei Begriffe werden oft durcheinandergeworfen, gemeint sind aber sehr unterschiedliche Maßnahmen – mit sehr unterschiedlichen Kosten. Diese Übersicht ordnet ein, was wann sinnvoll ist.
Frühjahrsinstandsetzung
Teilsanierung
Grundsanierung
je Platz
Neubau
je Platz
Der Unterschied ist nicht akademisch, sondern finanziell: Zwischen einer Teilsanierung und einer Grundsanierung liegen bei einer Vierplatzanlage schnell mehrere zehntausend Euro. Eine Sanierung zu früh anzusetzen kostet Geld, das noch nicht nötig war. Sie zu lange hinauszuzögern kostet mehr, weil dann meist auch die Drainage mit erneuert werden muss. Im Zweifel lohnt der Blick eines Fachbetriebs: Wir sehen an der Nutzschicht und am Wasserverhalten meist innerhalb einer Stunde, welche Stufe wirklich nötig ist.
Was kostet eine Tennisplatzsanierung?
Diese Frage steht am Anfang jeder Vorstandssitzung – und wird von den meisten Anbietern nicht beantwortet. Die folgenden Größenordnungen geben Ihnen eine belastbare Grundlage für Ihre Planung. Den genauen Preis kennen wir erst, wenn wir den Aufbau gesehen haben, weil davon fast alles abhängt. Als Orientierung für einen ersten Beschluss reichen die Spannen aber aus.
Netto, Stand August 2026. Abhängig von Zustand, Zufahrt, Entsorgungsaufwand und Anzahl der Plätze. Zahlen zum Neubau eines Sandplatzes finden Sie auf der Tennisplatzbau-Seite.
Was den Preis bestimmt
Entsorgung des Altmaterials
Das abgetragene Ziegelmehl und die alte dynamische Schicht müssen fachgerecht entsorgt werden. Bei einer Grundsanierung macht dieser Posten schnell ein Fünftel der Baukosten aus.
Zufahrt und Baustelleneinrichtung
Ob Bagger und Lkw direkt an den Platz kommen oder Material über eine schmale Zuwegung transportiert werden muss, verändert den Aufwand erheblich.
Anzahl der Plätze
Wer drei Plätze gemeinsam saniert, zahlt je Platz deutlich weniger als bei einer Einzelmaßnahme. Anfahrt, Einrichtung und Gerätevorhaltung fallen nur einmal an.
Zustand der Drainage
Funktioniert die Entwässerung noch, bleibt sie liegen. Ist sie zugesetzt oder gebrochen, kommt die Erneuerung dazu – ohne sie ist jede neue Nutzschicht nach wenigen Jahren wieder hin.
Beregnungsanlage
Viele Anlagen aus den achtziger und neunziger Jahren haben undichte Leitungen oder ungleichmäßige Verteilung. Der Austausch lässt sich bei offener Baustelle günstig miterledigen.
Nebenanlagen
Zaun, Wege, Netzpfosten und Flutlicht werden gern übersehen, machen im Gesamtbudget aber einen spürbaren Unterschied.
Individuelle Kostenschätzung anfordern
Kostenlos und unverbindlich. Sagen Sie uns, wie es um Ihre Anlage steht – wir ordnen die Größenordnung ein.
Förderung: bis zu 90 % für Vereine in NRW
Das Land Nordrhein-Westfalen stellt über das Programm „Moderne Sportstätte" 200 Millionen Euro für Sportvereine bereit. Tennisanlagen sind ausdrücklich förderfähig – Belag, Drainage, Einzäunung und Beleuchtung gehören zu den geförderten Maßnahmen.
Die Mindestinvestition von 50.000 Euro erreichen die meisten Vereine erst, wenn mehrere Plätze gemeinsam saniert werden. Eine Einzelmaßnahme fällt oft darunter – und damit aus der Förderung.
Wer ohnehin über mehrere Plätze nachdenkt, sollte das jetzt gemeinsam planen.
Wichtig für den Zeitplan: Erst kommt der Förderbescheid, dann der Baubeginn – alles, was vorher beauftragt wird, ist nicht förderfähig. Kommunale Betreiber können zusätzlich das Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten nutzen.
So sanieren wir: Schicht für Schicht
Ein Sandplatz ist kein Sandhaufen, sondern ein mehrschichtiges Bauwerk nach DIN 18035-5. Jede Schicht hat eine Aufgabe, und eine Sanierung funktioniert nur dann dauerhaft, wenn man weiß, welche davon noch trägt. Deshalb beginnt bei uns jede Sanierung mit einer Bestandsaufnahme des Aufbaus – nicht mit einem Angebot.
Schichtstärken schematisch, nicht maßstäblich. Der tatsächliche Aufbau wird bei der Bestandsaufnahme aufgegraben und geprüft.
Was bei einer Grundsanierung erneuert wird
Wir tragen die alte Nutzschicht vollständig ab und prüfen darunter die dynamische Schicht. Ist sie verdichtet oder mit Ziegelmehl durchsetzt, wird auch sie erneuert. Anschließend bauen wir neu auf: dynamische Schicht einbringen, abziehen, verdichten, darauf die frische Ziegelmehlschicht, dann Linien und Netzanlage.
Warum die dynamische Schicht entscheidet
Sie ist die Schicht, an der sich alles zeigt: Ballabsprung, Standfestigkeit, Wasseraufnahme. Wenn ein Platz nach Regen stundenlang unbespielbar bleibt oder der Ball unberechenbar springt, liegt es fast immer hier – und nicht an der obersten Zentimeterlage, die man sieht.
Was in der Regel bleibt
Tragschicht und Untergrund überstehen mehrere Sanierungszyklen, wenn sie fachgerecht angelegt wurden. Das ist der Grund, warum eine Grundsanierung deutlich günstiger ist als ein Neubau: Der teure Unterbau bleibt liegen, erneuert wird alles darüber.
Warum wir von Hand arbeiten
Schwere Maschinen bringen Tempo, aber auch Druck. Jeder Verdichtungsschaden im Aufbau kostet Drainageleistung, und die bekommt man ohne erneuten Abtrag nicht zurück. Wir arbeiten deshalb mit leichtem Gerät und viel Handarbeit. Das dauert länger und hält länger.
Mehr zur Erneuerung von Drainage und Entwässerung
und zur automatischen Beregnung
Ablauf und Bauzeitfenster
Die häufigste Sorge im Verein ist nicht das Geld, sondern die Saison. Bei sauberer Planung verlieren Sie keine.
Kostenlose Ersteinschätzung
Sie schildern uns den Zustand, wir ordnen ein, welche Maßnahme in Frage kommt und in welcher Größenordnung Sie planen müssen. Oft helfen ein paar Fotos.
Ortstermin
Wenn sich abzeichnet, dass eine Sanierung ansteht, sehen wir uns die Anlage an: Nutzschicht, Aufbau, Wasserverhalten, Drainage und Nebenanlagen.
Konzept und Kostenschätzung
Sie erhalten eine nachvollziehbare Aufstellung, die Sie im Vorstand oder in der Mitgliederversammlung vorlegen können.
Bei Förderung: Antrag und Bescheid
Der Baubeginn muss warten, bis der Bescheid vorliegt. Diesen Zeitraum planen wir von Anfang an mit ein.
Umsetzung
Feste Termine, feste Ansprechpartner, Bauabschnitte so gelegt, dass möglichst viele Plätze bespielbar bleiben.
Nachbetreuung und Pflege
Ein frisch sanierter Platz braucht im ersten Jahr besondere Aufmerksamkeit. Auf Wunsch übernehmen wir das – siehe Pflege nach der Sanierung.
Wann Sie was anpacken sollten
Wer im Herbst plant, spielt im Frühjahr. Wer im Frühjahr anfängt zu planen, verliert in der Regel eine Saison.
Für wen wir sanieren
Tennisvereine
Die meisten unserer Sanierungen entstehen im Vereinsumfeld – und wir kennen die Abläufe dort. Ein Vorstand entscheidet selten allein: Es braucht eine Zahl für die Mitgliederversammlung, eine nachvollziehbare Begründung und einen Zeitplan, der die Saison nicht kostet. Genau darauf ist unser Angebot ausgelegt.
Bei Mehrplatzanlagen planen wir die Bauabschnitte so, dass der Spielbetrieb möglichst weiterläuft. Und wenn Ihr Verein Eigenleistung einbringen möchte, sprechen wir vorher darüber, welche Arbeiten sich dafür eignen und welche besser beim Fachbetrieb bleiben.
- Kostenschätzung in vorlagefähiger Form für Vorstand und Mitgliederversammlung
- Bauabschnitte um den Spielbetrieb herum geplant
- Begleitung bei der Förderung, inklusive prüffähiger Leistungsverzeichnisse

Kommunen
Für öffentliche Anlagen arbeiten wir nach den Anforderungen an Ausschreibung, Dokumentation und Abrechnung. Wir erstellen prüffähige Unterlagen und begleiten von der Planung bis zur Abnahme. Für kommunale Träger kommt zusätzlich die Bundesförderung zur Sanierung kommunaler Sportstätten in Frage.
Private Betreiber
Auch einzelne Plätze auf privatem Grund sanieren wir – ohne Förderung, dafür mit demselben Aufbau und derselben Sorgfalt. Umfang und Zeitplan stimmen wir direkt mit Ihnen ab.
Warum GaLaBau Kießling
Seit 1965 in Familienhand
Drei Generationen Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau aus Dortmund. Tennisplätze bauen und sanieren wir seit Jahrzehnten.
Handarbeit statt Maschineneinsatz
Leichtes Gerät und Handarbeit schonen den Aufbau und erhalten die Drainageleistung. Das ist aufwendiger und hält länger.
Alles aus einer Hand
Belag, Drainage, Beregnung, Zaun und Wege kommen von uns. Sie koordinieren keine Gewerke und haben einen Ansprechpartner.
Kurze Wege
Wir sitzen in Dortmund und sind in ganz Nordrhein-Westfalen unterwegs. Für einen Ortstermin brauchen wir keine Wochen.
Wo wir sanieren
Wir sitzen in Dortmund. Aus dem Ruhrgebiet und den umliegenden Kreisen sind wir kurzfristig da – für einen Ortstermin ist das ein praktischer Vorteil: Wir kommen zeitnah vorbei, statt Termine über Wochen zu bündeln.
Bei einer Grundsanierung fahren wir auch weiter. Eine mehrwöchige Baustelle rechnet sich anders als ein Instandsetzungstermin – die Anfahrt fällt kaum ins Gewicht. Für Grundsanierungen und Mehrplatzanlagen sind wir deshalb regelmäßig über NRW hinaus unterwegs, in den angrenzenden Bundesländern und auf Anfrage auch darüber hinaus.
Ihre Anlage liegt außerhalb? Fragen Sie einfach an – wir sagen Ihnen offen, ob sich die Anfahrt für Ihr Projekt rechnet.
Dortmund · Bochum · Hagen · Hamm · Unna · Ruhrgebiet · Westfalen · Sauerland · Münsterland
Instandsetzung, Teil- und Grundsanierung, Pflege. Ortstermin meist innerhalb weniger Tage.
ganz Nordrhein-Westfalen · Niedersachsen · Hessen · Rheinland-Pfalz · auf Anfrage weiter
Ab einer mehrwöchigen Baustelle oder einer Mehrplatzanlage lohnt sich die Anfahrt – für Sie wie für uns.
Häufige Fragen zur Tennisplatzsanierung
Wann muss ein Tennisplatz saniert werden – und wann reicht die Frühjahrsinstandsetzung?
Solange sich der Platz nach dem Wässern gut verdichten lässt, das Wasser normal versickert und der Ballabsprung gleichmäßig ist, genügt die jährliche Frühjahrsinstandsetzung. Sobald Pfützen stehen bleiben, der Aufbau hart bleibt oder die Nutzschicht sichtbar dünn wird, arbeitet die Instandsetzung nur noch an der Oberfläche. Dann steht eine Sanierung an.
Wie oft braucht ein Sandplatz eine Grundsanierung?
Typischerweise alle 15 bis 25 Jahre, je nach Nutzungsintensität, Pflege und Untergrund. Ein gut gepflegter Sandplatz mit funktionierender Drainage hält deutlich länger als einer, bei dem jahrelang nur nachgesandet wurde. Vereine mit hoher Auslastung und Flutlichtbetrieb liegen eher am unteren Ende der Spanne.
Was kostet die Sanierung eines Tennisplatzes?
Eine Grundsanierung liegt je nach Aufwand bei ungefähr 8.000 bis 25.000 Euro pro Platz, ein vollständiger Neubau bei rund 30.000 bis 80.000 Euro. Den größten Einfluss haben Entsorgung, Zustand der Drainage und die Anzahl der Plätze. Mit Förderung sinkt Ihr Eigenanteil entsprechend.
Wie lange dauert eine Grundsanierung und wann ist der Platz wieder bespielbar?
Rechnen Sie je nach Umfang mit mehreren Wochen reiner Bauzeit. Danach braucht die neue Nutzschicht noch etwas Zeit zum Einspielen. Bei einer Sanierung im Winterhalbjahr ist der Platz zum Saisonstart regulär bespielbar.
Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Sanierung im Jahresverlauf?
Nach dem Saisonende. Die Bauphase liegt dann im Spätherbst oder Winter, der Platz steht im Frühjahr fertig bereit. Planung und Entscheidung sollten deshalb im Spätsommer beginnen – bei Förderprojekten noch früher.
Sanieren oder neu bauen – wann lohnt was?
Solange Tragschicht und Untergrund intakt sind, ist die Sanierung fast immer die wirtschaftlichere Lösung. Ein Neubau lohnt, wenn der Unterbau selbst versagt, die Drainage grundsätzlich falsch angelegt wurde oder die Anlage ohnehin neu zugeschnitten werden soll.
Wird die Sanierung gefördert und was muss der Verein dafür tun?
Über „Moderne Sportstätte NRW" sind bis zu 90 Prozent möglich, bei einer Mindestinvestition von 50.000 Euro. Der Verein muss zum Stichtag Mitglied in einem Sportverband sein und den Antrag vor Beauftragung stellen. Details finden Sie auf unserer Seite zur Förderung.
Was ist der Unterschied zwischen Teil- und Grundsanierung?
Bei der Teilsanierung erneuern wir einzelne Bereiche, etwa abgespielte Zonen an der Grundlinie, und lassen den übrigen Aufbau unberührt. Bei der Grundsanierung wird die Nutzschicht vollständig abgetragen und der Platz neu aufgebaut, meist einschließlich der dynamischen Schicht.
Warum Handarbeit statt Maschinen?
Weil schwere Geräte den Aufbau verdichten. Jede Verdichtung kostet Drainageleistung, und die lässt sich ohne erneuten Abtrag nicht zurückholen. Handarbeit ist langsamer, erhält aber genau die Eigenschaften, für die man saniert.
Muss die Drainage bei jeder Sanierung erneuert werden?
Nein. Wir prüfen sie im Rahmen der Sanierung und erneuern nur, was nötig ist. Wenn sie allerdings zugesetzt oder gebrochen ist, führt kein Weg daran vorbei – sonst steht das Wasser auf der neuen Nutzschicht genauso wie auf der alten.
Kann der Verein Eigenleistung einbringen?
Ja, in Abstimmung. Sinnvoll sind meist vorbereitende und begleitende Arbeiten. Der Aufbau der dynamischen Schicht und der Nutzschicht sollte beim Fachbetrieb bleiben, weil Fehler dort später teuer werden. Bei Förderprojekten gelten zusätzlich die Vorgaben des Programms.
Bieten Sie auch Pflegeverträge an?
Ja. Wir erstellen individuelle Pflege- und Wartungspakete, von der jährlichen Frühjahrsinstandsetzung bis zur laufenden Betreuung über die Saison. Gerade nach einer Sanierung lohnt sich das, um den neuen Aufbau zu erhalten.
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie an:
0160 – 29 29 060